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Reiseland Honduras

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Honduras Urlaub

Honduras ist eine Präsidialrepublik in Mittelamerika. Die Republik liegt zwischen Guatemala Nicaragua und grenzt im Nordwesten an El Salvador. Natürliche Grenze im Norden ist das Karibische Meer und im Süden der Pazifische Ozean. Vor Honduras liegen zahlreiche Inseln im Karibischen Meer, u.a. die Inselgruppe der Islas de la Bahía oder die Swan Islands. Honduras hat etwa 7,4 Mrd. Einwohner. Davon lebt etwa 1 Million in der Hauptstadt Tegucigalpa. Die Amtssprache ist Spanisch. In Honduras herrscht tropisches Klima, die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt zwischen 25 und 29 Grad, die Regenzeit beginnt im Mai und dauert bis Oktober.

Seinen Namen erhielt Honduras von keinem geringen als Christoph Kolumbus. Im Jahr 1502 betrat dieser im Norden des Landes in der Nähe der Stadt Trujillo zum ersten Mal amerikanischen Boden. Hondura ist Spanisch für die Tiefes und Columbus war offenbar beeindruckt von der Tiefe des Wassers vor der Küste des Landes.

Honduras verfügt über den größten zusammenhängenden Regenwald Mittelamerikas, die so genannte Mosquitia. Innerhalb der Mosquitia befindet sich der bedeutendste Nationalpark Honduras, das Biosphärenreservat Río Plátano. In der Mosquitia leben nicht nur unzählige seltene und teilweise vom Aussterben bedrohte Tiere, auch einige uralte Indianerstämme sind hier beheimatet. Insgesamt stehen 10 % der Landesfläche von Honduras unter Naturschutz; etwas weniger als die Hälfte des Landes ist von Wald bedeckt. Doch die Wälder, die mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna Lebensraum für Jaguare, Pumas, Bären, Hirsche, Wölfe, Affen und Reptilien, Krokodile, Schlagen, Echsen, Schildkröten, tausende Vögel und viele andere Tiere bieten, sind bedroht. Stetig werden Edelhölzer wie Mahagoni oder Zedern abgeholzt. Allerdings trägt nicht zuletzt die steigende Nachfrage nach Ökotourismus in der Region dazu bei, das Abholzen und die Brandrodungen zu verringern; leider noch nicht in einem Umfang, der die Vernichtung des Waldes aufhalten könnte.

Honduras hat touristisch so einiges zu bieten. Wie wäre es z.B. mit einer Fahrt im Einbaum durch den Dschungel der Mosquitia? Sie gleiten durch dichten Regenwald oder Lagunen, entlang an Fischerdörfern und inmitten von Mangrovengebieten. Auf der Fahrt erleben Sie ein wahres Konzert aus den vielen verschiedenen Tierstimmen. Oder Sie fahren mit einem Jeep durch die Bergnebelwälder von Honduras. Und wenn es Ihnen zu warm ist, legen Sie sich an den traumhaften Karibikstrand unter eine Palme. Noch ein Vorschlag: Sie nehmen ein paar Tage am Alltag einer Indianer-Familie teil. In traditionellen Dörfern der Misquito- und Pech-Indianer erleben Sie deren Leben im Einklang mit der Natur und ihre Bräuche und Riten. Sie haben Gelegenheit zu direktem Kontakt mit den Einheimischen. Projekte dieser Art tragen wesentlich zu einem guten Auskommen der Dschungeldörfer bei.

Immer mehr Menschen interessieren sich für die unberührte Natur Honduras. Der Tourismus ist eine stetig wachsende Einnahmequelle. Neben den Nachbarstaaten wird das Land vor allem von amerikanischen Touristen besucht. Typisch sind Kreuzfahrttourismus, Kultur- und Ökotourismus sowie Tauchurlaub. In Europa ist das Reiseziel Honduras nicht übermäßig bekannt.

Honduras ist bestrebt, den Wirtschaftszweig Tourismus stärker auszubauen. Dafür wird unter anderem das Mobilfunknetz ausgebaut und die Infrastruktur verbessert; Flughäfen und Häfen für Kreuzfahrtschiffe werden für größeren Besucheransturm gerüstet. Durch die Verbesserung der Erreichbarkeit der anziehenden Stätten der Maya sollen mehr Reisende angelockt werden. Außerdem wurde eine Touristenpolizei eingerichtet. Die Regierung erhofft sich mit steigenden Einnahmen aus dem Touristikgeschäft auch eine Verringerung der Armut im Land.

Honduras gehört zu den ärmeren Ländern Lateinamerikas. Über die Hälfte der Einwohner des Landes lebt unterhalb der Armutsgrenze. Das Land finanziert sich hauptsächlich durch den Export seiner landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Der honduranische Kaffee ist ein Exportschlager nach Deutschland und die Bananen aus den Tälern an der Karibikküste werden in alle Welt verkauft. Daneben gehören Südfrüchte und Palmöl zu den Exportgütern des Landes. Ein großer Wirtschaftszweig ist außerdem die Veredelung. Maquilas heißen die Betriebe, die unfertige Ware - beispielsweise Luxusfahrzeuge oder Textilien - importieren, sie veredeln und an den Auftraggeber zurückgeben. Wichtigster Handelspartner des Landes sind die USA.  

Gezahlt wird in Honduras mit Lempira, 100 Centavos sind ein Lempira. Man kommt aber fast überall auch mit Dollars durch.

Über 160 Kilometer führt die Panamericana durch Honduras. Von Guatemala bis in den Süden zum Golfo de Fonseca durchquert die berühmte Straße das Land und passiert dabei alle bedeutenden Städte, darunter Tegucigalpa, San Pedro Sula, Puerto Cortés und La Ceiba.

Doch sowohl die Panamericana als auch unbekannte Stadtteile sollte man nach Einbruch der Dunkelheit meiden. Gefördert durch die Armut und soziale Ungerechtigkeit sind Straftaten an der Tagesordnung. Begründet liegt dies sicher auch in der ungewöhnlichen Altersstruktur der honduranischen Bevölkerung: 50 % der Einwohner Honduras sind jünger als 18 Jahre. Jugendbanden machen vor allem die Armenviertel unsicher.

Die Gegenden der Städte, in denen die reiche Bevölkerung wohnt, und die Touristengebiete sind hingegen - nicht zuletzt durch massive Polizeipräsenz und privaten Wachschutz - sicher.

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